Was kann man gegen Zähneknirschen tun?


 

Wie Sie vielleicht wissen sind Ursachen des Zähneknirschens bis heute nicht völlig geklärt. Es gibt verschiedene Ansatzpunkte um dieses Erkrankungsbild zu erklären. Die frühere These, dass beim Bruxismus Kieferfehlstellungen oder Störungen des Bisses vorliegen, wurde durch neuere Erkenntnisse verdrängt, die einen neurologischen Erklärungsansatz haben. Es scheint, dass zumindest beim Bruxismus während des Schlafes, rhythmische Aktivitäten der Kaumuskulatur im Übergang verschiedener Schlafstadien auftreten.

Das Zähneknirschen während des Tages spiegelt eher Spannungszustände wider, die sich dann im Zähneknirschen entladen. Auch Medikamente oder Genussgifte können das Auftreten des Bruxismus fördern.

Mit der speziell angefertigten Aufbissschiene lässt sich bei vielen Patienten eine deutliche Besserung erzielen. Allerdings hat dies kaum Auswirkungen auf die Verspannung des Kiefergelenkes und andere Erscheinungen wie z. B, Kopfschmerzen.

Auch Patienten, die tagsüber an Bruxismus leiden, kann man damit nicht helfen, da sie die Schienen tagsüber nur eingeschränkt tragen können.   

Ähnlich wie bei der Faltenbehandlung nutzt man bei der Therapie des Zähneknirschens durch die Injektion von Botox, die entspannende Wirkung auf die Muskulatur aus. Wenige Tage nach der Injektion kommt es zu einer Entspannung der Kaumuskulatur und zu einer deutlichen Reduktion des Bruxismus. Dies ist für den Patienten deutlich spürbar. Er wacht entspannter auf und hat weniger Schmerzen im Kieferbereich. Je nach angewandter Dosis hält der Effekt 4 bis 6 Monate an, nach regelmäßiger Behandlung kann der Effekt sogar mehr als ein Jahr andauern. Die Behandlung des Zähneknirschens bzw. die Verschmälerung der Gesichtsform mit Botox, kann als recht sicher eingestuft werden.

Aus der Anwendung im ästhetischen Bereich liegen langjährige Erfahrungen zur sicheren Anwendung von Botox bei Falten bedingt durch hyperaktive Mimik vor. Eine mögliche Nebenwirkung ist ein Auftreten von Mundtrockenheit, die sich aber nach einiger Zeit wieder zurückbildet.

Die Anwendung von Botulinum Toxin A erfordert viel Erfahrung, die man sich nur durch eine langjährige Praxis aneignen kann. Unser Arzt Peter Tuguntke arbeitet seit über 11 Jahren mit Botox in verschiedenen Anwendungsgebieten.

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